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Spenden und Förderfreundschaft

Danke für deine Wertschätzung

Spenden (Dana)

Der Spendenpraxis liegt eine alte Tradition zugrunde, die zurück reicht in die Zeiten Buddhas. Nach dieser Tradition ist die Buddhalehre nicht mit Geld zu bemessen, sie kann nicht verkauft werden. Das Dana-Prinzip und das Üben von Großzügigkeit ist ein wichtiger Teil der spirituellen Praxis. Es kann unsere Herzensqualitäten wie Liebe, Mitgefühl, Vertrauen, Verbundenheit und Fürsorge fördern und Habgier, Festhalten und Angst entgegen wirken.
Und das Hören, das Profitieren von der Lehre soll nicht abhängig sein vom finanziellen Hintergrund der Hörenden, Lernenden, Kursteilnehmenden. Mit unserer „Spende“ bezahlen wir nicht für Informationen, die wir bekommen, sondern wir bringen die Wertschätzung aus unserem Herzen für das Geschenk der Lehre zum Ausdruck.
Mögen Großzügigkeit, Gebefreudigkeit und Vertrauen unsere Herzen öffnen. Nach Buddhas Worten kommt alles von Herzen Gegebene wieder auf uns zurück.

Förderfreundschaften

Regelmäßig Praktizierende werden gebeten, den Verein als Förderfreunde mit einem monatlichen Beitrag (“Dauerauftrag”) ab € 35,- / bei geringem Einkommen ab € 15,- auf unser Konto zu unterstützen. Das gesamte wöchentliche Meditationsangebot ist damit kostenlos.
Buddha e.V. ist gemeinnützig. Gewinne werden nicht erwirtschaftet – die Beiträge dienen zur Deckung unserer laufenden Kosten.
Jede Förderfreundschaft sichert den Erhalt des Vereins. Zu Beginn des Folgejahres kann eine abzugsfähige Spendenbescheinigung erstellt werden.

Der Buddha hat oft betont, dass Dana der erste Schritt auf dem Weg zum Glück ist, dass Geben in erster Linie dem Geber zugute kommt: „ihm wird unter Himmelswesen oder Menschen langes Leben, Schönheit, Wohlsein und Kraft zuteil“ (A.IV.57). Oder, dass Geben einen fünffachen Segen bringt: „Beliebtheit, edlen Umgang, guten Ruf, sicheres Auftreten, himmlische Wiedergeburt“ (A.V.34). Geben wird als grundlegende Tugend gepriesen und als Mittel, die Habgier und Selbstsucht im Menschen zu beseitigen.
Dana (Gebefreudigkeit, Freigebigkeit), Sila (Tugend oder ethisches Verhalten), Bhavana (Geistesschulung) – in dieser Reihenfolge hat der Buddha den spirituellen Weg oft beschrieben.
Freigebigkeit öffnet das Herz, um Tugend zu üben. Tugend befreit von Rastlosigkeit und Reue, was den Weg zu Samatha (Ruhe) und Vipassana (Einsicht) ebnet. Im Westen ist die Reihenfolge oft umgekehrt, die Meditation kommt zuerst, man glaubt, es gehe ohne Tugend und die Gebefreudigkeit hält sich in Grenzen. Viele Menschen sind offenbar gerne bereit, für berufliche Weiterbildung, für alle möglichen Psychologie-, Esoterik- und Wellnesskurse manchmal horrende Preise zu bezahlen, als ob das was viel kostet auch gut sein müsste. Für Meditationsangebote auf Danabasis jedoch scheint die Gebefreudigkeit oft viel kleiner zu sein.
Doch zum Glück wächst bei erfahrenen Meditierenden nach und nach auch bei uns die Einsicht, dass es ohne Dana und Sila kein Samadhi gibt und ohne Samadhi keine Weisheit und dass wir auch Zentren, Klöster, Ordinierte und Lehrer brauchen, wenn Buddhismus im Westen wirklich verankert werden soll. 
(aus „Dana auf dem Weg zum Glück“, Metta Vihara Prog. 2009, Seite 44)

Bankverbindung

Buddha e.V.

 

Zeichnung Bambus